Vereinssatzung

 

Satzung des Vereins Förderkreis Kultur regional e. V.
(aktueller Stand nach der letzten Satzungsänderung bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 15.05.2011)

§ 1 Name und Sitz
(1.)  Der Verein führt den Namen „Förderkreis Kultur regional“.
(2.)  Der Verein soll in das Vereinsregister  beim Amtsgericht  Frankfurt am Main eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister erhält der Vereinsname den Zusatz „e. V.“.
(3.)  Der Verein hat seinen Sitz in Hofheim am Taunus.

§ 2 Zweck
Der Zweck des Vereins  ist die  Förderung von Kunst und Kultur. Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Veranstaltung von  Konzerten, insbesondere durch ein jährlich  stattfindendes Musikfestival in Hofheim am Taunus, das der  Förderung der  regionalen Kultur- und Musik-szene dienen soll.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1.)  Der Verein  verfolgt  ausschließlich  und unmittelbar gemeinnützige Zwecke  im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2.)  Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
(3.)  Mittel des Vereins  dürfen  nur für  satzungsgemäße  Zwecke  verwendet  werden.  Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4.)  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft
(1.)  Die  Mitgliedschaft  kann  von jeder   Person  erworben  werden,  die  an  dem  Vereinszweck interessiert ist.
(2.)  Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme ist schriftlich zu  beantragen.  Bei Ablehnung  des  Aufnahmeantrages  hat  der  Betroffene  das Recht vor der nächstfolgenden Mitgliederversammlung Einspruch zu erheben.
(3.)  Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung an.
(4.)  Es wird  unterschieden  zwischen  ordentlichen  Mitgliedern,  die  sich  aktiv  betätigen und außerordentlichen  Mitgliedern  im Sinne von  Förderern mit erhöhtem  Mitgliedsbeitrag. Außerordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.
(5.)  Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluß oder Auflösung des Vereins. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand  und kann jeweils   zum   Ende  eines  Quartals  des  Geschäftjahres  erfolgen.  Der  Vereinsausschluß erfolgt durch Vorstandsbeschluß  mit einfacher Mehrheit im Falle von vereinsschädigendem Verhalten  und  bei  Beitragsrückständen von  mehr als zwei  Jahren.

§ 6 Vermögen
(1.)   Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.
(2.)  Von den Mitgliedern wird ein Mitgliedsbeitrag zur Deckung der laufenden Kosten entrichtet. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 6a Haftungsbeschränkung
Der Verein  haftet nicht für die aus dem Vereinsbetrieb,  bei Vereinsveranstaltungen  und bei Nutzung von  Grundstücken oder Gebäuden durch den Veranstalter  oder Gruppen des Veranstalters entstehenden Schäden  und Verluste,  soweit diese  Risiken nicht durch Versicherungsverträge gedeckt sind.

§ 7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind
a)  Die Mitgliederversammlung
b)  Der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung
(1.)   Eine  ordentliche   Mitgliederversammlung  soll im  letzten  Quartal eines jeden Geschäftsjahres stattfinden.
(2.)   Eine außerordentliche  Mitgliederversammlung  ist einzuberufen, wenn  der Vorstand es für erforderlich hält oder, wenn dies mindestens von einem Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt wird.
(3.)   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden  des Vereins  geleitet.  Bei dessen Verhinderung wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung bestimmt.
(4.)   Die  Mitgliederversammlung wird  vom  Vorsitzenden  des Vereins  mit einer  Frist von vierzehn  Tagen  einberufen.  Die  Einberufung erfolgt  durch  briefliche oder  elektronische  Mitteilung an die Vereinsmitglieder.  Diese Mitteilung enthält die Tagesordnung der Mitgliederversammlung.
(5.)   Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von  der Zahl der anwesenden  Mitglieder beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
(6. )  Beschlüsse über Satzungsänderungen  bedürfen einer  Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.
(7.)   Über die  Mitgliederversammlung ist eine  Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden  oder  dem  stellvertretenden  Vorsitzenden  und  dem  Schriftführer  zu  unterzeichnen ist.
(8.)   Der Mitgliederversammlung obliegt:
a)  Die Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte
b)  Die Entlastung des Vorstandes
c)  Die Wahl des Vorstandes
d)  Die Wahl der Kassenprüfer
e)  Die Festlegung der Mitgliedsbeiträge
f)  Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
g)  Die Auflösung des Vereins
h)  Die Entscheidung über Einsprüche gegen Vorstandsbeschlüsse
i)  Die  Entscheidung  über  Angelegenheiten, die über den Rahmen der Geschäftsführung hinausgehen.

§ 9 Vorstand
(1.)  Der Vorstand besteht aus:
a)  Dem Vorsitzenden
b)  Dem stellvertretenden Vorsitzenden
c)  Dem Kassenwart
d)  Dem Beisitzer
(2.)  Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der  Kassenwart und der  Beisitzer bilden den Vorstand  im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand gemäß § 26 BGB vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
(3.)  Der Vorstand führt gemeinsam die Geschäfte des Vereins.
(4.)  Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die  Dauer eines Geschäftsjahres gewählt. Wiederwahl  ist zulässig. Die Wahl erfolgt auf Zuruf mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
(5.)  Der Vorstand tritt  nach Bedarf zusammen  und ist beschlussfähig, wenn  mindestens drei seiner  Mitglieder, darunter der  1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind.
(6.)  Der  Vorstand   beschließt  mit  einfacher  Mehrheit  der  abgegebenen  Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des  1. Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheitdes stellvertretenden Vorsitzenden ausschlaggebend.

§ 10 Kassenprüfung
(1.)  Die Mitgliederversammlung wählt zwei  Kassenprüfer für die  Dauer eines Geschäftsjahres.  Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen in öffentlicher Wahl.  Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Die Wiederwahl der Kassenprüfer ist einmal zulässig.
(2.)  Die  Kassenprüfer  haben jeweils    nach Abschluss  des  Geschäftjahres  eine  Kassenprüfung vorzunehmen. Der Bericht ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.
(3.)  Die Kassenprüfer sind berechtigt, der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen.

§ 11 Auflösung des Vereins
(1.)  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung des Vereins  ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
(2.)  Im  Falle  der  Auflösung  des  Vereins  und  im  Falle  des  Wegfalls  seines  bisherigen Zwecks fällt  das vorhandene Vereinsvermögen  nach Abzug  eventueller Verbindlichkeiten an den Jazzkeller Hofheim e. V. Falls dieser nicht mehr als gemeinnützig anerkannt  oder  nicht  mehr  existent  sein  sollte,  fällt  das  vorhandene  Vereinsvermögen nach Abzug  eventueller Verbindlichkeiten  an  die  Stadt  Hofheim, die  dieses für  gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 12 Inkrafttreten
Diese  Satzung  tritt  auf  Beschluss  der  Mitgliederversammlung  vom     12.12.1998  und  nach amtlicher Genehmigung in Kraft.